Friedhof der Namenlosen – Erinnern an die Vergessenen
Friedhof der Namenlosen – Erinnern an die Vergessenen
Traditionelle Kranzniederlegung zum Gedenken an die Opfer der Donau
Ein stiller, ungewöhnlicher Ort am Rand des Alberner Hafens erzählt von Menschen, deren Leben und Tod vielfach im Dunkeln geblieben sind: der Friedhof der Namenlosen. Zwischen Donau, Hafen und Auwald liegen jene begraben, die zwischen 1840 und 1940 aus der Donau geborgen und angeschwemmt wurden – viele von ihnen ohne Namen, ohne bekannte Geschichte, ohne Angehörige.
Bei dieser besonderen Exkursion begeben wir uns auf Spurensuche an einen Ort, der bis heute eine ganz eigene Atmosphäre bewahrt. Josef Fuchs, der den Friedhof seit vielen Jahren mit großer Hingabe pflegt, erzählt von der Geschichte dieses außergewöhnlichen Erinnerungsortes und zeigt uns die Auferstehungskapelle.
Im Mittelpunkt steht die traditionelle Kranzniederlegung, mit der jedes Jahr der namenlos gebliebenen Opfer der Donau gedacht wird. Ein mit Blumen, Kerzen und Kränzen geschmücktes Floß wird dabei auf die Donau hinausgeschoben – als symbolisches Grab für jene, die nie gefunden oder deren Namen vergessen wurden. Bei dieser Exkursion erhalten Sie einen Einblick in die historische Tradition der Gedenkfeier und Kranzniederlegung am Friedhof der Namenlosen.
Über den Ort
Friedhof der Namenlosen: https://www.friedhof-der-namenlosen.at/
Fischereiverein Albern: https://www.fischereiverein-albern.at/
Weitere Infos
Teilnehmerzahl mind. 8 max. 25
Treffpunkt: U-Bahn-Station Enkplatz
Teilnehmerbeitrag: € 20,–
Anmeldung unter office@rundpunkt11.at

