Friedhof der Namenlosen – Erinnern an die Vergessenen
Am Rand des Alberner Hafens liegt ein außergewöhnlicher Erinnerungsort: der Friedhof der Namenlosen. Hier wurden zwischen 1840 und 1940 Menschen bestattet, die aus der Donau geborgen wurden – viele ohne Namen und Angehörige. Josef Fuchs, der den Friedhof mit großer Hingabe pflegt, erzählt von seiner Geschichte und zeigt die Auferstehungskapelle. Im Mittelpunkt steht die traditionelle Kranzniederlegung für die Opfer der Donau: Ein geschmücktes Floß wird als symbolisches Grab auf die Donau hinausgeschoben.


